WINTER-WEIHNACHTSBUCH

Samstag, 21. Dezember 2013

Zwischen Jahresabschluss auf der Arbeit, wachsendem Babybauch und den Weihnachtsvorbereitungen bleibt momentan leider nicht mehr viel Energie für den Blog :/ Bitte verzeiht! Ich hab zwar das ein oder andere Projekt im Kopf, das ich gern verwirklichen möchte, aber dafür muss sich erst einmal die Gelegenheit finden. So plumpse ich abends nur zu gern auf die Couch oder gleich ins Bett. Nachdem ich im Frühjahr und Sommer meine Freizeit vorwiegend mit Basteln verbracht hab, kann ich mich nun wieder sehr, sehr für's Lesen begeistern. Alles hat ja seine Zeit!

Für den Fall, dass ihr noch ein Last-Minute-Geschenk oder für euch selbst eine amüsante Lektüre für die Feiertage sucht, lege ich euch sehr das wunderschöne Buch "Und Gott sprach: Wir müssen reden!" ans Herz.

Der Klappentext: "Vor Ihnen sitzt der liebe Gott höchstpersönlich", erklärt mein Gegenüber und wischt sich die Lachtränen aus dem Gesicht. Wir schweigen. "Witzig", sage ich nach einer Weile und gebe mich unbeeindruckt. "Ich hab Sie mir immer anders vorgestellt." Baumann hebt den Zeigefinger und sagt mit gespielter Strenge: "Das ist verboten. Man darf sich kein Bild von mir machen." "Na, immerhin scheint Gott Humor zu haben", sage ich. Baumann nickt. "Es bleibt Gott nichts anderes übrig, als die Dinge mit Humor zu nehmen." Sein Lächeln verwandelt sich in einen Anflug von Melancholie. Nachdenklich schaut er zu Boden. "Es ist die Wahrheit, Dr. Jakobi. Ich bin es wirklich." Er beugt sich vor und sieht mir nun direkt in die Augen. "Ich bin Gott. Und ich bin, unter uns gesagt, ziemlich im Arsch. Es wäre also schön, wenn Sie mir helfen könnten, Doktor."

Dr. Jakobi ist Psychotherapeut, aber nach der Scheidung seiner Frau ziemlich im Eimer. Die Praxis läuft schlecht und er gerät von einem Schlamassel in den anderen. Dann lernt er Abel Baumann kennen, ein kauziger Typ, dem er zunächst eine schizophrene Persönlichkeitsstörung unterstellt, als sich dieser mit "Gott" vorstellt. Die Tatsache, dass beide gerade eine schlechte Zeit durchmachen, löst ein Gefühl der Verbundenheit aus und sie werden Freunde. Und die Frage, ob Abel denn nun einen richtigen Gottesbeweis erbringen kann, wird bedeutungsvoll. 

Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es spielt auch um die Weihnachtszeit und das mag ich ja sehr - zur Jahreszeit passend Bücher lesen. Ein bisschen Spinnerei ist dabei, ein bisschen Gesellschaftskritik, vor allem aber eben Unterhaltung und angenehme Anregung zum Nachdenken: "Was, wenn das nun wirklich so wäre...?" :)

Also: Ausgesprochene Empfehlung!

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