WINTER-WEIHNACHTSBUCH

Samstag, 21. Dezember 2013

Zwischen Jahresabschluss auf der Arbeit, wachsendem Babybauch und den Weihnachtsvorbereitungen bleibt momentan leider nicht mehr viel Energie für den Blog :/ Bitte verzeiht! Ich hab zwar das ein oder andere Projekt im Kopf, das ich gern verwirklichen möchte, aber dafür muss sich erst einmal die Gelegenheit finden. So plumpse ich abends nur zu gern auf die Couch oder gleich ins Bett. Nachdem ich im Frühjahr und Sommer meine Freizeit vorwiegend mit Basteln verbracht hab, kann ich mich nun wieder sehr, sehr für's Lesen begeistern. Alles hat ja seine Zeit!

Für den Fall, dass ihr noch ein Last-Minute-Geschenk oder für euch selbst eine amüsante Lektüre für die Feiertage sucht, lege ich euch sehr das wunderschöne Buch "Und Gott sprach: Wir müssen reden!" ans Herz.

Der Klappentext: "Vor Ihnen sitzt der liebe Gott höchstpersönlich", erklärt mein Gegenüber und wischt sich die Lachtränen aus dem Gesicht. Wir schweigen. "Witzig", sage ich nach einer Weile und gebe mich unbeeindruckt. "Ich hab Sie mir immer anders vorgestellt." Baumann hebt den Zeigefinger und sagt mit gespielter Strenge: "Das ist verboten. Man darf sich kein Bild von mir machen." "Na, immerhin scheint Gott Humor zu haben", sage ich. Baumann nickt. "Es bleibt Gott nichts anderes übrig, als die Dinge mit Humor zu nehmen." Sein Lächeln verwandelt sich in einen Anflug von Melancholie. Nachdenklich schaut er zu Boden. "Es ist die Wahrheit, Dr. Jakobi. Ich bin es wirklich." Er beugt sich vor und sieht mir nun direkt in die Augen. "Ich bin Gott. Und ich bin, unter uns gesagt, ziemlich im Arsch. Es wäre also schön, wenn Sie mir helfen könnten, Doktor."

Dr. Jakobi ist Psychotherapeut, aber nach der Scheidung seiner Frau ziemlich im Eimer. Die Praxis läuft schlecht und er gerät von einem Schlamassel in den anderen. Dann lernt er Abel Baumann kennen, ein kauziger Typ, dem er zunächst eine schizophrene Persönlichkeitsstörung unterstellt, als sich dieser mit "Gott" vorstellt. Die Tatsache, dass beide gerade eine schlechte Zeit durchmachen, löst ein Gefühl der Verbundenheit aus und sie werden Freunde. Und die Frage, ob Abel denn nun einen richtigen Gottesbeweis erbringen kann, wird bedeutungsvoll. 

Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es spielt auch um die Weihnachtszeit und das mag ich ja sehr - zur Jahreszeit passend Bücher lesen. Ein bisschen Spinnerei ist dabei, ein bisschen Gesellschaftskritik, vor allem aber eben Unterhaltung und angenehme Anregung zum Nachdenken: "Was, wenn das nun wirklich so wäre...?" :)

Also: Ausgesprochene Empfehlung!

7 aus 7, No. 48

Sonntag, 1. Dezember 2013

Ich wünsche euch allen einen schönen 1. Advent! 
In dieser Woche konnte ich endlich mal wieder ein paar Fotos sammeln (leider nur vom Iphone) :)

Zwillingsgeburtstag (Karte nach einer Idee von Jenny, www.freizeit-pur.com) // Wrap //
MohrenkopfSchokoschaumkuss-Brötchen // Das Buch kommt auf den Weihnachtswunschzettel
Irgendwie haben wir schon ganz schön viel für den Muckel :) // Pizzaaa // Samstäglicher Schwimmbadbesuch

7 aus 7, No. 45

Sonntag, 10. November 2013

Nix gebastelt, nix zum Zeigen, aber gestern bei MoschMosch am Nachbartisch gehört: 
"Ach, morgen gibt es Spaghetti Bolognese bei uns. Wir hatten diese Woche so viel Fleisch, da muss es auch mal ohne gehen, gell." 
"Ah ja? Aber Bolognese-Soße ist doch mit Hackfleisch..."
"Na ja, das bisschen Hack!"

Au wei :D 

Urlaubserinnerung und Fernweh nach der See und Drachen steigen lassen // ganz ganz bald neu // 
Mama hat mir einen grauen Loop mit Perlmuster gestrickt

Essbereich irgendwann mal abends // Willkommen in den 80ern [Toast Hawaii] //
"Kleine" Haxe für Herrn Herz // Marktkirche in Wiesbaden

7 aus 7, No. 44

Sonntag, 3. November 2013

Zwei Wochen Pause und die Zeit fliegt nur so dahin... Aber es ist so, wie es ist, gell :)

Oktober-Himmel // Inspiration für die Brotbox von cuteforkids.com //
Mac'n'Cheese // Zeitplanung mit der Familie
Kleiderschrank ausgemistet und aufgeräumt // Tom Ka Gai // 
Ich darf mir aus Mamas altem Rezeptbuch drei Sorten Weihnachtsplätzchen aussuchen ;)


7 aus 7, No. 42 // FOOD LOVE

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ich bin momentan etwas nachlässig mit den echten wöchentlichen Foto-Einblicken, tut mir leid.
Aber vielleicht kann ich mit der heutigen Bilder-Sammlung entschädigen, absolute FOOD LOVE :)


WER SCHMETTERLINGE LACHEN HÖRT, WEISS WIE WOLKEN SCHMECKEN

Samstag, 19. Oktober 2013

Heute nochmal großes Pathos, denn ich glaube, die letzten Strahlen der Sommersonne verabschieden sich nun wirklich in diesen Tagen bei uns und das Jahr läutet allmählich sein Ende ein. So habe ich nochmal einige Zeit draußen verbracht und die Wärme genossen.

Außerdem habe ich eine Auftragsarbeit zu einem Geburtstag fertig gestellt. Gewünscht war eine kleine Explosion Box, in der ein Familienmedaillon verschenkt werden soll. Die Box hat die Maße 7 x 7 cm und ist mit zahlreichen Schmetterlingen dekoriert. Das "Thema" kam mir spontan in den Sinn, als mir das tolle gemusterte Designpapier in die Hände fiel. Durch die kräftige Farbwahl geht das auch jetzt im Herbst noch. Die Leichtigkeit der Schmetterlinge finde ich einfach zauberhaft!





ALTE KAMELLEN

Freitag, 18. Oktober 2013

Kennt ihr dieses erquickende Gefühl des Wiedererkennens, des Wiederentdeckens und des "Das-hab-ich-aaauch!", wenn ihr im Fernsehen, in Zeitschriften oder sonstwo etwas von euren eigenen Erinnerungen, Erfahrungen oder Besitztümern seht. Mir geht das oft so, wenn ich Reise-Reportagen [am liebsten in HighDefinition, Herr Herz würde fasziniert ausrufen: "Schau doch nur mal das Bild, das ist doch großartig, wie scharf!"] über Länder sehe, die wir bereist haben und ich tatsächlich Straßen, Plätze und Panorama wiederkenne, oder wenn ich ein Konzert von einem Künstler/einer Band sehe, das ich selbst schon einmal besucht habe, oder wenn ich eine Buchempfehlung lese und die Begeisterung total nachvollziehen kann, weil ich selbst ungeheuren Lesegenuss dabei hatte, oder oder oder...

Stolz bin ich immer ein bisschen, wenn ich meinen vermeintlich guten Geschmack in Einrichtungsdingen bestätigt sehe. So wie jetzt! Auf dem Cover der neuen LIVING AT HOME ist ein tolles Kissen mit Hahnentritt-Muster abgebildet. Ich liebe Hahnentritt - deshalb verliebte ich mich vor rund zwei Jahren gleich in den französischen Stoff, der bei unserem Raumausstatter des Vertrauens im Schaufenster drapiert war. Die Vorhänge sind echt die große Deko-Liebe :)

Aktuelle Ausgabe der LIVING AT HOME, Nr. 11/2013

Das Foto ist natürlich nicht aktuell, sondern stammt von irgendwann aus dem frühen Frühjahr.

7 aus 7, No. 41 / DER HERBST IST DA

Sonntag, 13. Oktober 2013

Wir waren heute am späten Vormittag bei kühler, aber herrlicher Herbstluft im Wald spazieren, oder vielleicht sollte ich besser sagen "in den Pilzen"... Jetzt gibt's Kaminfeuer und heißen Tee zum Aufwärmen!



DER WUNSCHERFÜLLER

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Herr Herz hat ja schon Fans unter den Lesern! Das freut nicht nur mich sehr, sondern macht auch ihn immer bolle stolz, wenn er wieder mal ein Projekt umgesetzt hat. Und er tut ja wirklich viel, um uns bzw. mir - seiner Frau - das Leben so angenehm wie möglich zu machen :) Ich habe mir neulich Kürbis-Gnocchi gewünscht, einfach mal so dahin gesagt, müsste man mal machen und so... Solche Steilvorlagen lässt sich ein wahrer Herr Herz aber nicht entgehen - also überraschte er mich nach einem langen Arbeitstag mit einem himmelguten Abendessen. Danke!



Das Rezept stammt von Johann Lafer und geht so:

800 g Kürbis, z.B. Muskat, Blue Hubbard oder Hokkaido 

250 g mehlig kochende Kartoffeln

2 El Olivenöl

75 g Semmelbrösel

100 g Mehl

2 Eigelbe

100 g frisch geriebener Parmesan

Kalahari Salz, Cayennepfeffer, Muskat

100 g Speck, in dünne Streifen geschnitten
 
6-8 frische Salbeiblätter

75 g Butter

Ofen auf 200 C° vorheizen. Kürbis schälen, Kerne entfernen. Kürbis in dicke Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls in dicke Scheiben schneiden. Beides mit etwas Öl beträufelt in ein tiefes Backblech nebeneinander verteilen. Kürbis und Kartoffelscheiben zugedeckt im heißen Ofen etwa 1 Stunde lang schmoren. Geschmorte Kürbis und Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und durch eine Presse in eine Schüssel drücken. Püree mit Semmelbrösel, Mehl, Eigelb und fein geriebenem Parmesan zu einem Teig verkneten und mit Salz, Cayennepfeffer, Muskat kräftig würzen.
Gnocchiteig vierteln, jedes Viertel auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu Rollen formen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Stücke zu Kugeln formen, mit einer Gabel eindrücken und so das Typische Gnocchimuster herstellen. Gnocchis in leicht kochendes Salzwasser geben und darin etwa 5 Minuten garen. Anschließend herausheben, etwas abtropfen lassen und zusammen mit Speckstreifen [Anm.: oder vorgeschnittenen Speckwürfeln] und den Salbeiblättern [Anm.: Herr Herz hat mangels Salbei Basilikum verwendet] in zerlassener Butter in einer großen beschichteten Pfanne anbraten.
 Dazu passt hervorragend ein frischer grüner Blattsalat!

7 aus 7, No. 40

Sonntag, 6. Oktober 2013

Urlaubsimpressionen aus den Bergen :)






S.T.Ö.C.K.C.H.E.N

Freitag, 4. Oktober 2013

Puuh, wäre ich ein Hund, hätte ich wohl faul dem Stöckchen nachgesehen, das die liebe Anke geworfen hat, und hätte dann meinen Kopf wieder auf die weiche Decke gebettet ;)

Es hat ein bisschen gedauert [ich war ja auch im Urlaub, das nur zur Verteidigung], aber nun will ich den Steckbrief doch noch ausfüllen!









1. Beschreibe Dich in 5 Worten herzlich, kreativ, genussvoll, aufrichtig, ein Ideen-Schmetterling, der immer neue "Blüten" entdeckt ("So many things to do, so little time")
2. eine positive Eigenschaft ich kann echt gut Ordnung schaffen 
3. eine schlechte Eigenschaft ich kann keine Ordnung halten
4. Du kannst... (5 Stichworte) aktuell: alpine Wurzelwege wandern, am besten einschlafen mit einem Fuß in der Ritze zwischen den Matratzen, gute Ideen entwickeln, lecker kochen, schöne Geschenke machen
5. Dein Beruf Diplom-Verwaltungswirtin / Auftragsarbeiten für "Smillas Geschick" als 1-Frau-Unternehmen im Nebenerwerb 
6. Deine Hobbys basteln, lesen, fotografieren
7. Das schätzt du an dir meine Seelenkraft 
8. Das schätzen andere an dir Empathie und mein ehrliches Interesse
9. Du liebst alles, was es wert ist, und in meinem Leben gibt's viel davon :) 
10. Du hasst gekünstelte Freundlichkeit, Neid, das unerwartete blöde Ende einer Geschichte
11. Bist du gerne draußen? Ja, wenn es nicht zu warm ist und ich keine Mückenstiche fürchten muss
12. Deine Lieblingsmusikrichtung? Singer-Songwriter, Indiepop
13. Glaubst du? Ja
14. Achtest du auf deine Mitmenschen Ja, sehr!
15. Achtest du auf deine Umwelt? Ja
16. Dein Lieblingsessen Selbst gemachte Pasta mit frischem Basilikum-Zitronen-Pesto und Lachs
17. Dein Lieblingsgetränk Wenn es danach geht, was ich am meisten trinke: dünne Apfelschorle. Ansonsten als Rheingauer Mädchen gern eine trockene Riesling Spätlese. Ein Caipirinha oder Ipanema ist mein Lieblingscocktail. 
18. Hast Du ein Haustier? Nein
19. Deine 3 größten Wünsche Gesundheit, in mir ruhen und mit meinen Lieblingsmenschen das tun, was wir lieben
20. Deine größte Angst ist - glücklicherweise - nicht oft präsent, packt mich aber manchmal, um mir eine fiese Gänsehaut zu machen. Und dann muss ich bewusst STOP sagen, um die Gedankenkette zu unterbrechen.

Ich werfe das Stöckchen weiter an Natti, Yvonne, Maike und Michi.

7 aus 7, No. 38 / WA(H)LSONNTAG

Sonntag, 22. September 2013

Nach einer stressigen Arbeitswoche mit vielen Überstunden wird heute für den Urlaub gepackt!
Ich sag' schon mal "Tschüss", bis bald :)

Nach einem Design von Penny Smiley

7 aus 7, No. 37 / KINDERMUND

Sonntag, 15. September 2013

"Heute habe ich leider kein Foto für euch" ;) Aber was Süßes zu erzählen!

Gestern habe ich an einem ganztägigen Porträt-Fotoworkshop in Wiesbaden teilgenommen. Während meiner Fahrt mit dem Zug in die Landeshauptstadt saß im Nebenabteil ein Vater mit seinen zwei aufgeweckten Plapper-Kindern (ein Mädchen, vielleicht 2,5 Jahre, und ein Junge, 5 Jahre).
"Papa, Papaaaa, wo sind wir jetzt? Papa, was hat die Frau [Durchsage] gesagt? Papa, was heißt Fahrtrichtung?" Der Papa war sehr geduldig und hat wirklich herzerwärmend und kindgerecht alles erklärt.

Es folgte die Durchsage: "Nächster Halt Wiesbaden-Schierstein"
Junge: "Schürrschtein, Papa, wir müssen hier aussteigen!"
Papa: "Nein, erst beim Hauptbahnhof!"
Junge: "Aber, die Frau hat gesagt 'Wiesbaden'!"
Papa: "Ja, Wiesbaden-Schierstein ist ein Vorort."
Junge: "Was ist ein Vorort?"
Papa: "Ein kleinerer Ort, der zur Stadt gehört."
...
Durchsage: "Nächster Halt Wiesbaden-Biebrich"
Junge: "Papa, müssen wir hier aussteigen?"
Papa: "Nein, erst beim Hauptbahnhof!"
Junge: "Ist Biebrüsch ein Nachort?"
Und der Papa lacht: "Das hast du aber gut kombiniert!"

Ganz schön schlau, der Kleine :D

HOCHZEIT MIT HERZ

Freitag, 13. September 2013

Herr Herz brauchte für eine Kollegin eine Hochzeitskarte. Aber gerne! Mit meiner Auswahl an Schriftstempeln war ich augenblicklich nicht zufrieden und so hab die Glückwünsche auf der Karte einfach mal weggelassen. Und ich finde, sie fehlen auch überhaupt nicht. Die kleinen Details kommen so richtig zur Geltung! In der Karte findet sich dann genug Platz für einige persönliche Zeilen.

Das Design stammt ursprünglich von Jenni Pauli (ist schon eine ganze Zeit her) und ich habe es bereits in vielerlei verschiedenen Varianten umgesetzt. Zu schön! :) 




KEEP CALM AND BBQ ON

Dienstag, 10. September 2013

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Dieser Post ist Herrn Herz gewidmet. Denn er wünscht sich, dass ich von unserem ersten Räucher-Versuch berichte :)
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Ich bin ja nicht so ein FleischiFleisch-Fan, aber der Herr Herz. Aber gutes Fleisch muss es sein, gell, und gute Sachen muss man damit machen! Diesmal haben wir Spare Ribs im Hickory-Rauch geräuchert.

Das Fleisch wurde vorher mit einer Würzmischung bedeckt, wir haben die Gewürze zärtlich einmassiert und während des mehrstündigen Räucherprozesses haben wir die Rippchen immer wieder mit einer leckeren Marinade bestrichen. Anschließend alles nochmal mit einer anderen Soße einpinseln und in Alufolie zum Ruhen einpacken. Mmmmjammi!



7 aus 7, No. 36

Sonntag, 8. September 2013

Ich mach' mich gerade rar hier. Das ist kein Flirty-Spiel, sondern doof und tut mir wirklich leid! 
Ich bin gesundheitlich etwas angeschlagen und hab mit Herrn Herz ein paar Zukunftsdinge zu organisieren. Vielleichtvielleicht bald davon mehr...


Geräuchertes Paprikapulver, muy bien // Rosen und Kornblumen //
Sushi-Ärger (wir haben selbst gerollt und arrangiert und dann nach einer Minimini-Portion schlapp gemacht,
die Augen waren sooo viel größer als der Magen :( Warum verschätzt man sich manchmal so?) //
Ausflug zum Niederwalddenkmal, Rüdesheim
Heidelbeer-Muffins mit weißer Schokolade

YOU'VE WALKED ALL THESE MILES AND NOW YOU'RE IN THE RIGHT PLACE

Freitag, 6. September 2013

Für die liebe Hochzeits-Julia und ihren Herrn Herzig :) Ich hoffe, ihr hattet und habt einen wunderschönen Tag! Meine allerliebsten Glückwünsche... 

Bis bald :)




7 aus 7, No. 35

Sonntag, 1. September 2013

Nicht in der Kirche, sondern unser neuer All-over-the-Tisch-Teelicht-Halter //
Death by chocolate [Schoko-Tarte nach Jamie Oliver] // Endlich ein Balkon-Geländer //
Herr Herz kramt ein altes T-Shirt raus, das ich ihm vor Jahren mal aus London mitgebracht habe...
und wird beim Bummeln neidisch angeglotzt :D
Salat mit frischen Feigen, Ziegenkäse und Honig // Seminar // "Damenparkplätze" in pink :'))

DIE ZEIT ZWISCHEN SOMMER UND HERBST

Donnerstag, 29. August 2013


Die fünfte Jahreszeit
Die schönste Zeit im Jahr, im Leben, im Jahr? Lassen Sie mich nachfühlen.

Frühling? Dieser lange, etwas bleichsüchtige Lümmel, mit einem Papierblütenkranz auf dem Kopf, da stakt er über die begrünten Hügel, einen gelben Stecken hat er in der Hand, präraffaelitisch und wie aus der Fürsorge entlaufen; alles ist hellblau und laut, die Spatzen fiepen und sielen sich in blauen Lachen, die Knospen knospen mit einem kleinen Knall, grüne Blättchen stecken fürwitzig ihre Köpfchen ... ä, pfui Deibel! ... die Erde sieht aus wie unrasiert, der Regen regnet jeglichen Tag und tut sich noch was darauf zugute: ich bin so nötig für das Wachstum, regnet er. Der Frühling –?

Sommer? Wie eine trächtige Kuh liegt das Land, die Felder haben zu tun, die Engerlinge auch, die Stare auch; die Vogelscheuchen scheuchen, dass die ältesten Vögel nicht aus dem Lachen herauskommen, die Ochsen schwitzen, die Dampfpflüge machen Muh, eine ungeheure Tätigkeit hat rings sich aufgetan; nachts, wenn die Nebel steigen, wirtschaftet es noch im Bauch der Erde, das ganze Land dampft vor Arbeit, es wächst, begattet sich, jungt, Säfte steigen auf und ab, die Stuten brüten, Kühe sitzen auf ihren Eiern, die Enten bringen lebendige Junge zur Welt: kleine piepsende Wolleballen, der Hahn – der Hahn, das Aas, ist so recht das Symbol des Sommers! er preist seinen Tritt an, das göttliche Elixier, er ist das Zeichen der Fruchtbarkeit, hast du das gesehn? und macht demgemäß einen mordsmäßigen Krach ... der Sommer –?

Herbst? Mürrisch zieht sich die Haut der Erde zusammen, dünne Schleier legt sich die Fröstelnde über, Regenschauer fegt über die Felder und peitscht die entfleischten Baumstümpfe, die ihre hölzernen Schwurfinger zum Offenbarungseid in die Luft strecken: Hier ist nichts mehr zu holen ... So sieht es auch aus ... Nichts zu holen ... und der Wind verklagt die Erde, und klagend heult er um die Ecken, in enge Nasengänge wühlt er sich ein, Huuh macht er in den Stirnhöhlen, denn der Wind bekommt Prozente von den Nasendoktoren ... hochauf spritzt brauner Straßenmodder ... die Sonne ist zur Kur in Abazzia ... der Herbst –?

Und Winter? Es wird eine Art Schnee geliefert, der sich, wenn er die Erde nur von weitem sieht, sofort in Schmutz auflöst; wenn es kalt ist, ist es nicht richtig kalt sondern naßkalt, also naß ... Tritt man auf Eis, macht das Eis Knack und bekommt rissige Sprünge, so eine Qualität ist das! Manchmal ist Glatteis, dann sitzt der liebe Gott, der gute, alte Mann, in den Wattewolken und freut sich, dass die Leute der Länge lang hinschlagen ... also, wenn sie denn werden kindisch ... kalt ist der Ostwind, kalt die Sonnenstrahlen, am kältesten die Zentralheizung – der Winter –?

»Kurz und knapp, Herr Hauser! Hier sind unsere vier Jahreszeiten. Bitte: Welche –?«

Keine. Die fünfte.

»Es gibt keine fünfte.«

Es gibt eine fünfte. – Hör zu:

Wenn der Sommer vorbei ist und die Ernte in die Scheuern gebracht ist, wenn sich die Natur niederlegt, wie ein ganz altes Pferd, das sich im Stall hinlegt, so müde ist es – wenn der späte Nachsommer im Verklingen ist und der frühe Herbst noch nicht angefangen hat –: dann ist die fünfte Jahreszeit.

Nun ruht es. Die Natur hält den Atem an; an andern Tagen atmet sie unmerklich aus leise wogender Brust. Nun ist alles vorüber: geboren ist, gereift ist, gewachsen ist, gelaicht ist, geerntet ist – nun ist es vorüber. Nun sind da noch die Blätter und die Gräser und die Sträucher, aber im Augenblick dient das zu gar nichts; wenn überhaupt in der Natur ein Zweck verborgen ist: im Augenblick steht das Räderwerk still. Es ruht.

Mücken spielen im schwarz-goldenen Licht, im Licht sind wirklich schwarze Töne, tiefes Altgold liegt unter den Buchen, Pflaumenblau auf den Höhen ... kein Blatt bewegt sich, es ist ganz still. Blank sind die Farben, der See liegt wie gemalt, es ist ganz still. Boot, das flußab gleitet, Aufgespartes wird dahingegeben – es ruht.

So vier, so acht Tage – Und dann geht etwas vor.

Eines Morgens riechst du den Herbst. Es ist noch nicht kalt; es ist nicht windig; es hat sich eigentlich gar nichts geändert – und doch alles. Es geht wie ein Knack durch die Luft – es ist etwas geschehen; so lange hat sich der Kubus noch gehalten, er hat geschwankt ... , na ... na ... , und nun ist er auf die andere Seite gefallen. Noch ist alles wie gestern: die Blätter, die Bäume, die Sträucher ... aber nun ist alles anders. Das Licht ist hell, Spinnenfäden schwimmen durch die Luft, alles hat sich einen Ruck gegeben, dahin der Zauber, der Bann ist gebrochen – nun geht es in einen klaren Herbst. Wie viele hast du? Dies ist einer davon. Das Wunder hat vielleicht vier Tage gedauert oder fünf, und du hast gewünscht, es solle nie, nie aufhören. Es ist die Zeit, in der ältere Herren sehr sentimental werden – es ist nicht der Johannistrieb, es ist etwas andres. Es ist: optimistische Todesahnung, eine fröhliche Erkenntnis des Endes. Spätsommer, Frühherbst und das, was zwischen ihnen beiden liegt. Eine ganz kurze Spanne Zeit im Jahre.

Es ist die fünfte und schönste Jahreszeit.

Quelle: http://www.textlog.de/tucholsky-jahreszeit.html, Kurt Tucholsky in "Die Weltbühne", 22.10.1929 [Die Weltbühne war eine deutsche Wochenzeitschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft]

HAPPY BIRD-DAY

Montag, 26. August 2013

Beim Scrap- und Bastel-Wochenende mit den Mädchen sind auch diese Karten entstanden. Die Idee stammt von Tanja Kolar. Ich habe allerdings andere Stempelsets und für die Fähnchen echtes Masking Tape verwendet.



GREIF' EINFACH NACH DEN STERNEN

Freitag, 23. August 2013

Vermutlich entwickelt sich das Stempel-Set "Gorgeous Grunge" vielerorts zu einem neuen Liebling. Immer wieder höre ich, wie begeistert davon berichtet wird. Und zurecht - die Vielseitigkeit ist einfach großartig!

Ich habe die Sprenkel diesmal auf eine andere Weise interpretiert und mag's sehr sehr gern :)


KRAFTPAPIER UND DOILIES - FAMOSE KOMBINATION :)

Mittwoch, 21. August 2013

Yey! Ich darf mit meiner Papeterie die Hochzeit von Julia und Marcus begleiten, die sich etwas eher Schlichtes, aber nicht Langweiliges, sondern doch mit Liebe zum Detail, gewünscht haben, und etwas, das ihre Verbundenheit zur Natur ausdrückt. Das Farb- und Gestaltungskonzept steht und ich habe am Wochenende mit der Fleiß- und Geduldsarbeit begonnen: 100 Tags als Tischkärtchen, mit handgestanzten Lochverstärkern und embossten Stempel-Doilies!



Und hier ein Dekorationsbeispiel...


NACH DEM SINN DES LEBENS GESUCHT UND IN DER KÜCHE SCHOKOLADE GEFUNDEN

Dienstag, 20. August 2013

Oder tolle Marmeladen und Sirups-Sirupe-Sirupi [wie geht der Plural richtig?]. 
Das Leben kann doch manchmal so einfach sein :)

Ich habe für meine liebe Kundin Heike digital Etiketten für ihr "Label" entworfen. Sie wollte ihren kleinen Köstlichkeiten auch gestalterisch gerecht werden. Und das ist uns wirklich gut gelungen, denke ich! 
Den Tropfen wird sie auf das Etikett stempeln, ganz wie sie mag...


DANCING IN THE MOONLIGHT

Sonntag, 18. August 2013

Noch ein Fundstück vom Wochenende :)

7 aus 7, No. 33

Liebster Sommernachmittag... Sonne, leichte Brise, im Schatten ein gutes Buch lesen // Auftragsarbeit // Eis, mjamm!
Freundschaft feiern mit den Mädchen!
Der fabelhafte Ausblick vom Balkon unserer Ferienwohnung am Heidelberger Dachsbuckel...


DU MUSST NICHT TANZEN, ABER BEWEG DEIN HERZ

Donnerstag, 15. August 2013

Gestern habe ich meinen 27. Geburtstag gefeiert. Ich hatte einen schönen freien Tag mit Herrn Herz und bedanke mich bei allen Gratulanten und allen, die versucht haben mich zu erreichen ;) Ich freu mich sehr, dass ihr an mich gedacht habt!


FLOHMARKT / SU "LACHSROT"

Montag, 12. August 2013

Ihr habt's vielleicht beim Wochenrückblick schon gesehen: Ich bin gerade (wieder mal) beim Umgestalten meines Arbeitszimmers und räume dabei auch mein Material hin und her. Deshalb... Achtung! Jetzt! Hier, ein bisschen Flohmarkt!

Ich habe eine Packung A4 Farbkarton und ein neues Stempelkissen in der Farbe "Lachsrot" abzugeben, beides noch ungeöffnet in Folie verpacktAls die Farbe bei der Katalognovellierung verabschiedet wurde, war ich mit meiner Bestellung wohl etwas übermütig... soviel "Lachsrot" kann ich selbst gar nicht verbrauchen.

Ich würde beides für 10 Euro abgeben. Ihr spart also 5 Euro, das brauche ich den SU-Expertinnen unter euch ja aber eigentlich nicht vorrechnen! Über einen weiteren symbolischen Euro als Mini-Versandkostenpauschale würde ich mich freuen. Also, für 11 Euro gibt's das Set in einer hinreißenden Farbe, die regulär nicht mehr verfügbar ist. Schlagt schnell zu! Schreibt mir einfach eine E-Mail oder einen Kommentar :)


7 aus 7, No. 32

Sonntag, 11. August 2013

7 Jahre Liebe :)
[Freilandrosen, wuuuhu]

Gurkenspaghetti-Salat mit Joghurt-Sesam-Dressing, Fisch und Petersilienreis // Maritimes Outfit mit Schlupp'
Neuer Liebling: Clinique High Lengths Mascara (man liebt oder hasst wohl das spacige Kämmchen) //
Wieder mal das Arbeitszimmer umgestaltet, diesmal auch mit Farbe :)
Morgensonne im tristen Büroflur // Tomaten-Brote, die auf Zusammenklappung warten


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